- noch mehr Chancen

Noch mehr Möglichkeiten

Zusätzliche Diagnose- und unterstützende Behandlungsmöglichkeiten

Die Chancen auf eine Schwangerschaft maximal erhöhen

Der Weg zum Wunschkind beginnt mit einer sorgfältigen Betrachtung aller Möglichkeiten. Dafür steht uns eine Vielzahl moderner diagnostischer Verfahren, unterstützender Behandlungen und ergänzender Angebote zur Verfügung. Aus diesem breiten Spektrum wählen wir mit Ihnen diejenigen Maßnahmen aus, die für Ihre Situation sinnvoll sind.

So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Denn nicht alles, was medizinisch möglich ist, ist auch immer erforderlich.Dabei stehen Ihr Wohlbefinden und Ihre Bedürfnisse immer im Mittelpunkt und unser ganzes Team – mit langjähriger Erfahrung und Fachkompetenz – jederzeit an Ihrer Seite.

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Manchmal reicht eine sogenannte Hysterokontrast-Salpingographie (HyCoSy) aus, um die Frage nach der Eileiterdurchgängigkeit zu beantworten. Hierbei wird zunächst nach Desinfektion der Scheide ein feiner Katheter über die Scheide in den äußeren Eingang der Gebärmutter eingeführt und ein Zuckerschaum als Kontrast-gebende Flüssigkeit eingespritzt. Mit dem vaginalen Ultraschall wird dann zeitgleich der Verlauf der beiden Eileiter bis hin zu den Eierstöcken sowie die innere Wand der Gebärmutter beurteilt. Diese Untersuchung ist nahezu schmerzfrei und kann ohne Narkose in unserer Praxis durchgeführt werden.

Eileiterdurchgängigkeits-Prüfung

Damit eine Schwangerschaft entstehen kann, müssen sich Spermien und Eizelle im Eileiter zur Zyklusmitte begegnen und die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter einnisten. Hierfür ist die intakte Durchgängigkeit der Eileiter notwendig. Immer wieder kommt es jedoch – meist durch unerkannte Infektionen im Genitaltrakt – zu Verwachsungen im Bauchraum oder Verklebungen der Eileiter, so dass die gewünschte Schwangerschaft ausbleibt, oder ein erhöhtes Risiko für Eileiterschwangerschaften besteht.

SCHULMEDIZINISCHE ZUSATZ-DIAGNOSTIK

Im normalen Ultraschall können die Eileiter jedoch nicht dargestellt werden.
Zur Überprüfung der Durchgängigkeit der Eileiter ist die operative Bauchspiegelung (Laparoskopie) in Narkose mit der Durchspülung der Eileiter mit einer Farblösung (Chromopertubation) der derzeitige Goldstandard, da hierbei auch das innere Genital beurteilt werden kann und ggf. Verwachsungen gelöst oder andere Auffälligkeiten gesehen werden können.
Eine Operation ist jedoch nicht in allen Fällen notwendig.

Endometrium-Scratching

SCHULMEDIZINISCHE ZUSATZ-DIAGNOSTIK

Bleibt eine Schwangerschaft trotz wiederholter Embryotransfers mit gut entwickelten Embryonen aus, kann das sogenannte Endometrium-Scratching ein sinnvoller weiterer diagnostischer Schritt sein. Dabei wird in der zweiten Zyklushälfte über einen feinen Katheter eine kleine Probe der Gebärmutterschleimhaut entnommen. Der Eingriff ist kurz, schonend und mit nur sehr geringen Risiken verbunden.

Er wird gezielt in einem Zyklus durchgeführt, in dem eine Schwangerschaft sicher ausgeschlossen ist.

Die gewonnene Gewebeprobe kann für weiterführende Untersuchungen genutzt werden, um die feinen, oft unsichtbaren Faktoren zu berücksichtigen, die für eine erfolgreiche Schwangerschaft entscheidend sein können.

Bestimmung der uterinen natürlichen Killerzellen (uNK-Zellen)

Natürliche Killerzellen sind Teil der angeborenen Immunabwehr. Eine veränderte Konzentration dieser Zellen in der Gebärmutterschleimhaut kann jedoch die Einnistung des Embryos beeinträchtigen oder das Fehlgeburtsrisiko erhöhen. Die Untersuchung der uterinen NK-Zellen kann wertvolle Informationen für einen ggf. weiterführenden Einsatz von einer immunmodulierenden Therapie liefern.

Bestimmung der uterinen Plasmazellen

Chronische Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut können eine erhöhte Konzentration an Plasmazellen aufweisen, bleiben jedoch häufig unerkannt, da sie ohne jegliche Symptome (Unterbauchschmerzen, Blutungen, Ausfluss) verlaufen können. In diesem Fall kann eine Behandlung mit einer Antibiotika-Therapie zum Rückgang der Entzündung führen und damit die Chancen auf eine Schwangerschaft verbessern.

Bestimmung der uterinen regulatorischen T-Zellen (Treg-Zellen)

Regulatorische T-Zellen steuern Immunreaktionen und spielen in der Gebärmutter eine wichtige Rolle bei der Einnistung und Akzeptanz des Embryos. Ist ihre Anzahl vermindert, kann dies die Einnistung beeinträchtigen und das Risiko früher Fehlgeburten erhöhen. In solchen Fällen kann eine HCG-Spülung vor dem Embryotransfer die Rekrutierung von Treg-Zellen fördern, die Gebärmutterschleimhaut besser vorbereiten und damit die Voraussetzungen für eine stabile Schwangerschaft verbessern.

Mikrobiombestimmung der Gebärmutter

Bei wiederholten Fehlgeburten oder Einnistungsversagen kann auch eine gestörte bakterielle Besiedlung der Gebärmutterschleimhaut eine Rolle spielen. Dabei müssen nicht zwingend krankheitserregende Keime vorliegen – bereits ein Ungleichgewicht der natürlichen Bakterienflora kann die Einnistung beeinträchtigen. Wird eine solche Störung festgestellt, kann eine gezielte Behandlung, etwa mit Milchsäurebakterien oder Antibiotika, helfen, das natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen.

ERPeak-Test – Bestimmung des optimalen Einnistungszeitpunktes

Die Einnistung des Embryos ist nur innerhalb eines kurzen Zeitfensters möglich, dem sogenannten Implantationsfenster. Dieses liegt üblicherweise um den fünften Tag nach Eisprung oder Follikelpunktion, kann jedoch bei etwa einem Drittel der Frauen individuell abweichen. Der ERPeak-Test ermöglicht die Bestimmung dieses persönlichen Einnistungszeitpunktes. Dazu wird in einem Testzyklus eine kleine Probe der Gebärmutterschleimhaut entnommen und in einem spezialisierten Labor analysiert. Auf dieser Basis kann der Embryotransfer individuell terminiert und die Chance auf eine Schwangerschaft erhöht werden.

HINWEIS

Die Bestimmung von uNK-Zellen, uterinen Plasmazellen und Treg-Zellen ist aus einer gemeinsamen Endometriumprobe möglich. Für die Mikrobiom-Analyse und den ERPeak-Test werden jeweils separate Proben benötigt.

KIR-Gen-Diagnostik
(killer cell immunoglobulin-like receptors)

SCHULMEDIZINISCHE DIAGNOSTIK

Bei wiederholten Fehlgeburten oder Einnistungsversagen trotz guter Embryonen kann eine Untersuchung der KIR-Gene sinnvoll sein. Diese humangenetische Analyse erfolgt über eine Blutprobe der Frau und liefert wichtige Informationen zur immunologischen Akzeptanz des Embryos. KIR-Gene steuern die Aktivität natürlicher Killerzellen und spielen eine zentrale Rolle bei der Erkennung und Toleranz körperfremder Zellen. Da der Embryo genetisch zur Hälfte vom Vater stammt, ist eine fein abgestimmte

Immunreaktion der Mutter entscheidend für eine erfolgreiche Einnistung. Fehlen bestimmte KIR-Gene, kann dies die Einnistung beeinträchtigen oder zu einer Abstoßungsreaktion führen. Werden relevante Defizite festgestellt, kann in ausgewählten Fällen eine unterstützende Behandlung mit G-CSF (off-label) erwogen werden. G-CSF ist ein wichtiger Faktor bei der Embryonalentwicklung und unterstützt Vorgänge der Zellteilung. Er wird normalerweise in der Gebärmutterschleimhaut produziert.

Intrauterine HCG-Spülung

SCHULMEDIZINISCHE UNTERSTÜTZENDE BEHANDLUNGEN

Eine intrauterine HCG-Spülung am Tag der Follikelpunktion bzw. ca. 5 Tage vor dem geplanten Embryotransfer kann zu einer Verbesserung der Einnistung und weiteren Versorgung des Embryos führen.
Durch die Wirkung von HCG werden vermehrt regulatorische T-Zellen in die Gebärmutterschleimhaut rekrutiert.

Damit wird die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut immunologisch unterstützt, wodurch auch eine gesteigerte Gefäßentwicklung mit besserer Durchblutung erzielt werden kann.
Dies alles sind wichtige Voraussetzungen, für eine ungestörte Ausbildung und Entwicklung des Mutterkuchens (Plazenta), der für die weitere Versorgung des Embryos von größter Bedeutung ist.

Intralipid-Infusionen

SCHULMEDIZINISCHE UNTERSTÜTZENDE BEHANDLUNGEN

Es gibt Hinweise darauf, dass Intralipid-Infusionen das Immunsystem positiv beeinflussen können, indem sie die Aktivität natürlicher Killerzellen reduzieren. Bei erhöhten uterinen NK-Zellen, wiederholten Fehlgeburten oder Einnistungsversagen kann diese immunmodulierende Therapie unterstützend eingesetzt werden, mit dem Ziel, die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu verbessern (1,2). Die Gabe von Intralipid ist für diese Anwendung nicht offiziell zugelassen, da sie primär bei Intensivpatienten Anwendung findet, um den Energiebedarf sowie die Zufuhr von

notwendigen Fettsäuren im Rahmen einer parenteralen Ernährung zu decken. Sie wird in der Kinderwunschbehandlung daher im sogenannten Off-Label-Use eingesetzt. Die Studienlage ist derzeit noch begrenzt. Die Infusionen erfolgen meist am Tag der Follikelpunktion und bei Eintritt einer Schwangerschaft alle zwei Wochen bis zur 12. Schwangerschaftswoche. Schwerwiegende Nebenwirkungen wurden bislang nicht beschrieben. Da Intralipid Sojaöl und Eiproteine enthält, ist die Behandlung bei entsprechenden Allergien nicht geeignet.


Der CatSper-Test

Erkennen von defekten Ionenkanälen im Spermienschwanz, die das Eindringen in die Eizelle verhindern.
Um die Eizelle zu befruchten, müssen die Spermien deren schützende Hülle durchbrechen. Dies wird von CatSper gesteuert, einem großen Proteinkomplex im Spermienschwanz. Dessen Aufgabe ist es sozusagen einen Turbo auszulösen, damit das Spermium die Eizellhülle durchbrechen kann. Ist der CatSper Komplex defekt, so können die Spermien die Eizelle nicht auf natürlichem Wege befruchten, wie u.a. in einer Studie von Young und Kollegen 2023 nachgewiesen wurde. Man muss ihnen also über diese Barriere hinweghelfen, was die ICSI-Therapie zur Methode der Wahl macht. Die Ursache für einen defekten CatSper ist in der Regel genetisch, weshalb auch grundsätzlich alle Spermien betroffen sind. Die restlichen Eigenschaften oder auch die Konzentration der Spermien wird dadurch allerdings nicht beeinflusst. Somit können auch Spermiogramme mit CatSper-defekten Spermien innerhalb der definierten Normwerte liegen, da deren Defekt nicht erkannt werden kann. Dies ist nur durch den neu entwickelten CatSper Test möglich.

Innovative Diagnostik männlicher Fertilität

Ein unerfüllter Kinderwunsch betrifft immer beide Partner. Deshalb richten wir den Blick bewusst auch auf die männliche Fertilität – ein Bereich, der lange unterschätzt wurde. Mit unserem innovativen diagnostischen Ansatz gehen wir über die klassische Basisanalyse hinaus. Moderne Untersuchungsmethoden ermöglichen eine differenzierte Einschätzung der Spermienqualität und können wertvolle Hinweise auf mögliche Ursachen eingeschränkter Fruchtbarkeit liefern. Unser Ziel ist es, Klarheit zu schaffen – einfühlsam, diskret und auf dem neuesten Stand der medizinischen Möglichkeiten.
So können wir gemeinsam den nächsten sinnvollen Schritt auf dem Weg zum Wunschkind planen.

LABORLEISTUNGEN DIAGNOSTIK

Das MiOXSYS™ Verfahren

Zur Erkennung des "oxidativen"Stress" im Ejakulat.
Bei diesem Testverfahren wird das männliche Ejakulat auf freie Sauerstoffradikale hin analysiert. Diese freien Sauerstoffradikale verursachen sog. oxidativen Stress bei den Spermien (MOSI, Male Oxidative Stress Infertility), wodurch deren DNA geschädigt werden kann. Entstehen können freie Sauerstoffradikale z.B. durch zu viel Alkohol, Rauchen oder allgemein durch eine ungesunde Lebensweise aber auch durch zu viel Sport. Dabei kann es passieren, dass die Spermien äußerlich intakt und gut beweglich erscheinen, sie allerdings eine geschädigte DNA tragen und somit für eine Befruchtung nicht geeignet sind. Solche DNA-Schäden sind den Spermien von außen, auch unter einem Mikroskop, nicht anzusehen. Weshalb ein Test auf freie Sauerstoffradikale sinnvoll sein kann. Dabei wird ein sog. ORP (Oxidations Reduktions Potential) ermittelt, welches einen Grenzwert von 1,34mv/(106Sp/ml) nicht überschreiten sollte.
In solchen Fällen wäre dann statt einer einfachen ICSI eine sog. PICSI eine mögliche Therapieoption.

Spermiogramm

Beim Spermiogramm wird die Qualität der Spermien im Ejakulat untersucht. Nach der Verflüssigung werden Konzentration, Beweglichkeit (Motilität) und das Aussehen der Spermien (Morphologie) unter dem Mikroskop beurteilt.
Für die Morphologie werden die Spermien speziell angefärbt und bei 1000-facher Vergrößerung bewertet.
Für eine anschließende Therapie werden die Spermien aufbereitet. Häufig wird die  Dichtegradientenzentrifugation eingesetzt, bei der nur gut bewegliche Spermien gesammelt werden.
Weitere Methoden wie der „Swim-Up“ kommen bei sehr guten Spermiogrammen zum Einsatz.

LABORLEISTUNGEN DIAGNOSTIK

Bei schlechteren Parametern wird meist das gesamte Ejakulat einmal gewaschen und verwendet.

Zusätzlich werden Vitalität (durch Eosinfärbung), pH-Wert, Volumen, Farbe und Viskosität des Ejakulats beurteilt.

WHO-Grenzwerte (2010):·      
- Konzentration: ≥ 15 Mio./ml    
- Motilität: ≥ 32 % progressive Spermien      
- Morphologie: ≥ 4 % normal geformte Spermien

DNA-Fragmentierung bei Spermien (DFI)

Da der Spermienkopf nur wenig Platz bietet, ist die DNA stark komprimiert. Dabei kann es vorkommen, dass einzelne DNA-Stücke abbrechen – man spricht von Fragmenten. Spermien mit fragmentierter DNA sind nicht zur Befruchtung geeignet. Der DNA-Fragmentierungs-Index (DFI) gibt den Anteil solcher Spermien im Ejakulat an. Ein hoher Wert verringert die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Befruchtung deutlich. Um dem entgegenzuwirken, können Lebensstilmaßnahmen wie Ernährungsumstellung, Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie die Einnahme von Vitaminen und Antioxidantien helfen. Da die Spermienbildung rund 2–3 Monate dauert, ist hier etwas Geduld nötig. Alternativ kann auch ein PICSI-Verfahren zum Einsatz kommen.

LABORLEISTUNGEN DIAGNOSTIK

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Langzeitkultur

LABORLEISTUNGEN UNTERSTÜTZENDE BEHANDLUNGEN

Ausdehnung der Kulturzeit der Embryonen zur Erhöhung der Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft.
Damit ist eine Ausdehnung der Kulturzeit auf bis zu 5 Tage gemeint. Dadurch lässt sich die Einnistungsfähigkeit eines Embryos, und somit die Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft, deutlich besser beurteilen.
Embryonen „arbeiten“ die ersten paar Tage ihrer Entwicklung ausschließlich mit dem mütterlichen Erbgut, da das väterliche Erbgut erst noch entsprechend angepasst werden muss. Man spricht hierbei von Imprinting. Die Aktivierung des väterlichen Teils der Erbinformationen erfolgt erst am 4. oder 5. Tag nach der Befruchtung, sobald der Embryo in das Blastozystenstadium eintritt. Daher kann die weitere Entwicklungsfähigkeit eines Embryos in diesem Stadium deutlich besser abgeschätzt werden.

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Alles in allem bietet uns, und damit auch Ihnen, der Time-Laps Inkubator viele zusätzliche Möglichkeiten, die alle zu einer verbesserten Embryoqualität und somit auch zu einer höheren Schwangerschaftswahrscheinlichkeit führen.
Dies gilt auch für sog. „kurze“ Kulturen, also nur bis Tag 2 oder 3, da viele kritische Teilungspunkte in der Embryonalentwicklung bereits in diesem Zeitraum passieren, wie z.B. der Zeitpunkt der ersten Teilung oder die Synchronität der Teilung vom 2- zum 4-Zeller.

Time-Laps-Inkubation

Brutschrank mit individuellen Kammern und Kamera zur besseren Beurteilung der Embryonen und für eine schonendere Kultur.
Ein Time-Lapse Inkubator (Brutschrank) ist ein Inkubator der allerneuesten Generation. Er hat nicht nur einzelne Kammern, in denen die Embryonen jeder Patientin alleine aufbewahrt werden können, was eine völlig ungestörte Kultur Ihrer Embryonen ermöglicht. Er hat auch eine eingebaute Kamera, mit der die Embryonen rund um die Uhr überwacht werden können (alle 5 Minuten Aufnahmen in 7 Schärfeebenen).

LABORLEISTUNGEN UNTERSTÜTZENDE BEHANDLUNGEN

Vorteile der Kamera:
Zum einen ermöglicht uns die Kamera erst die völlig ungestörte Kultur, da wir dadurch die Entwicklung der Embryonen überwachen können, ohne sie aus dem Inkubator nehmen zu müssen um sie unter dem Mikroskop zu beurteilen.
Zum anderen ermöglicht uns das sog. Time-Lapse-Imaging, also das Auswerten aller Einzelbilder in Form eines Filmes, eine bessere Aussage über die weitere Entwicklungs- und Einnistungsfähigkeit der Embryonen. Wodurch die Chancen auf eine Schwangerschaft deutlich erhöht werden. Dabei kann eben nicht nur das Aussehen des Embryos am Tag des Transfers oder zu einzelnen Zeitpunkten während der Kultur, zur Beurteilung herangezogen werden, sondern die Entwicklung des Embryos über die gesamte Kulturdauer hinweg kann zur Auswahl der besten Embryonen beurteilt werden.

PICSI (physiologische ICSI)

LABORLEISTUNGEN UNTERSTÜTZENDE BEHANDLUNGEN

Die PICSI (physiologische ICSI) ist eine Variante der ICSI, bei der die Spermien noch genauer untersucht werden. Dabei werden spezielle Schälchen verwendet, auf deren Boden ein sog. Hyaloranspot angebracht wurde. Auf diesem Spot werden die Spermien aufgebracht und dann die besten für die ICSI herausgesucht. Dabei macht man sich zunutze, dass Spermien, die auch den letzten Schritt ihrer Entwicklung durchlaufen haben auf ihrer Zelloberfläche bestimmte Rezeptoren haben, mit denen sie sich an das Hyaloran binden können.
Im Gegensatz zu einer herkömmlichen ICSI, werden hier also nicht die Spermien herausgesucht, die am schnellsten durch die Gegend flitzen, sondern die, die sich möglichst schnell auf einem Fleck im Kreis drehen.
Diese Methode ist besonders dann angezeigt, wenn vorab schlechte Befruchtungen bei einer ICSI aufgetreten sind oder ein erhöhter DNA-Fragmentierungs-Index festgestellt worden ist.

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Assisted Hatching

LABORLEISTUNGEN UNTERSTÜTZENDE BEHANDLUNGEN

Assisted Hatching bedeutet wörtlich übersetzt „unterstütztes Schlüpfen“. Dabei soll der Embryo dabei unterstützt werden aus der Eizellhülle (der sog. Zona Pellucida) zu schlüpfen. Diese Hülle ist normalerweise dazu da, zu verhindern, dass mehr als ein Spermium in die Eizelle eindringen kann. Beginnt der Embryo dann zu wachsen (normalerweise so ab dem 5. Tag nach der Befruchtung, ab dem Blastozystenstadium) muss er allerdings aus dieser Hülle herausschlüpfen, um sich in der Gebärmutterschleimhaut einnisten zu können.
In einigen Fällen kann es passieren, dass diese Hülle zu widerstandsfähig ist und der Embryo nicht schlüpfen kann und es somit auch nicht zu einer Schwangerschaft kommen kann, da der Embryo sich nicht einnisten kann.

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Dies kann z.B. bei Embryonen der Fall sein, die wieder aufgetaut worden sind oder bei Frauen über 40 Jahren. Oder aber auch, wenn die Hülle schlicht und ergreifend zu dick ist.
In solchen Fällen können wir mit Hilfe eines computergesteuertem Präzissionslaser die Zona Pellucida an einer Stelle ausdünnen und somit eine Sollbruchstelle für den Embryo schaffen und ihm das Schlüpfen erleichtern.

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Rescue ICSI

Falls bei einer IVF-Therapie gar keine oder nur sehr wenige Eizellen befruchtet werden, ist es möglich im Nachgang noch zusätzlich eine ICSI durchzuführen. Voraussetzung dafür ist, dass die Eizellen reif sind und sich noch bewegliche Spermien finden lassen.In vielen Fällen ist es so möglich, auch nach einer eigentlich erfolglosen IVF, doch noch einen Transfer durchführen zu können. Sollten ein paar wenige durch IVF befruchtete Embryonen vorhanden sein, können die durch die Rescue-ICSI befruchteten Zellen auch vitrifiziert werden.

LABORLEISTUNGEN UNTERSTÜTZENDE BEHANDLUNGEN

Besonderes Transfer-Medium zum „Festkleben“ des Embryos an der Gebärmutterschleimhaut.
Dabei handelt es sich um ein spezielles Kulturmedium, das ausschließlich beim Embryotransfer eingesetzt wird. Es enthält besonders viel Fibrinogen. Dadurch soll der Embryo an der Gebärmutterschleimhaut sozusagen „festgeklebt“ (daher auch der Name) und somit eine erfolgreiche Einnistung begünstigt werden.

LABORLEISTUNGEN UNTERSTÜTZENDE BEHANDLUNGEN

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ZyMōt™‑Kammer

Die ZyMōt™‑Kammer hilft dabei, für eine Kinderwunschbehandlung die besten und gesündesten Spermien auszuwählen. Sie nutzt ein natürliches Prinzip: Nur die Spermien, die sich gut bewegen können und eine hohe Qualität haben, schaffen es durch die feinen Kanäle der Kammer.

Wie funktioniert das?
Die Samenprobe wird in die ZyMot Kammer gegeben.
Durch winzige Mikrokanäle können nur die beweglichsten und gesündesten Spermien hindurchschwimmen
Diese werden am Ende gesammelt und für eine Insemination, IVF oder ICSI verwendet.
Man kann sich das vorstellen wie eine Art „Mini‑Parcours“, den nur die stärksten Spermien meistern.

LABORLEISTUNGEN BEHANDLUNGEN

Welche Vorteile hat das für die Behandlung?
Schonend für die Spermien: Es wird ohne Zentrifuge gearbeitet, was die Spermien weniger belastet.
Höhere Qualität: Die ausgewählten Spermien zeigen oft weniger DNA‑Schäden und eine bessere Beweglichkeit.
Naturnahes Verfahren: Die Auswahl ähnelt dem natürlichen Prozess im weiblichen Körper.
Schnell und zuverlässig: Die Aufbereitung dauert nur wenige Minuten.
Potenzielle Verbesserung der Behandlung: Gesündere Spermien können die Chancen auf eine erfolgreiche Befruchtung erhöhen.

GANZHEITLICHE KINDERWUNSCHBEGLEITUNG

Körper, Hormone, Seele und moderne Medizin im Einklang

Der Wunsch nach einem Kind ist etwas sehr Persönliches. Oft beginnt dieser Weg voller Hoffnung – und entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einer emotionalen, körperlichen und mentalen Herausforderung. Viele Paare erleben Monate oder Jahre voller Fragen, Untersuchungen und medizinischer Behandlungen. Dabei geraten häufig Aspekte in den Hintergrund, die für den Körper ebenso wichtig sind: Regulation, Balance, Ernährung, Darmgesundheit, Stressverarbeitung und das allgemeine Wohlbefinden.

Als ganzheitliches Kinderwunschzentrum betrachten wir Ihren Kinderwunsch nicht isoliert, sondern als Zusammenspiel vieler Faktoren. Unser Ziel ist es nicht, die moderne Reproduktionsmedizin zu ersetzen, sondern sie sinnvoll zu ergänzen und zu unterstützen.

Wir bereiten gemeinsam den Boden vor – körperlich wie mental –, damit neues Leben entstehen und wachsen kann.

Die ganzheitliche Kinderwunschbegleitung kann sowohl natürlich als auch begleitend zu IVF-, ICSI- oder anderen reproduktionsmedizinischen Maßnahmen eingesetzt werden.

Ganzheitliche Begleitung auf dem Weg zum Wunschkind

Unsere

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Optimierung der Eizellqualität & Zyklusregulation

Die Qualität der Eizellen spielt eine zentrale Rolle für Fruchtbarkeit, Einnistung und Schwangerschaftsverlauf. Gleichzeitig ist ein harmonischer Zyklus Ausdruck eines regulierten hormonellen Zusammenspiels.

Im Rahmen der ganzheitlichen Begleitung betrachten wir unter anderem:

  • hormonelle Regulation
  • Schilddrüse und Stoffwechsel
  • Mikronährstoffstatus
  • oxidativen Stress und Zellschutz
  • mitochondriale Energieproduktion
  • Durchblutung und Versorgung der Eierstöcke
  • Stress- und Cortisolbelastung

Je nach individueller Situation können dabei unterstützende Maßnahmen eingesetzt werden, beispielsweise:

  • individuell abgestimmte Mikronährstoffkonzepte
  • Infusionstherapien
  • orthomolekulare Medizin
  • Akupunktur
  • Pflanzenheilkunde
  • Stoffwechsel- und Ernährungsoptimierung

Ziel ist es, den Körper bestmöglich auf eine Schwangerschaft vorzubereiten und die natürlichen Regulationsmechanismen zu unterstützen.

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Aufbau der Gebärmutterschleimhaut & Verbesserung der Durchblutung

Für eine erfolgreiche Einnistung benötigt der Körper nicht nur eine befruchtete Eizelle, sondern auch optimale Bedingungen in der Gebärmutter.

Deshalb achten wir gezielt auf:

  • Aufbau und Qualität der Gebärmutterschleimhaut
  • Durchblutung des Beckens
  • Nährstoffversorgung
  • hormonelles Gleichgewicht
  • entzündliche Prozesse
  • vegetatives Nervensystem

Unterstützend können – individuell abgestimmt – eingesetzt werden:

  • Akupunktur
  • durchblutungsfördernde Maßnahmen
  • Mikronährstofftherapie
  • Infusionstherapien
  • Stressregulation
  • naturheilkundliche Begleitkonzepte

Gerade vor IVF oder ICSI kann eine vorbereitende ganzheitliche Stabilisierung häufig sinnvoll sein.

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Darmgesundheit & immunologisches Gleichgewicht

Der Darm beeinflusst weit mehr als nur die Verdauung. Mikrobiom, Schleimhäute, Immunsystem und Entzündungsregulation stehen in enger Verbindung mit hormonellen Prozessen und der Fruchtbarkeit.

Viele Menschen unterschätzen den Einfluss von:

  • chronischen Entzündungen
  • Dysbiosen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • stillen Entzündungsprozessen
  • Immunbelastungen
  • Stoffwechselstörungen

Die ganzheitliche Kinderwunschbegleitung kann deshalb auch folgende Bereiche umfassen:

  • Darmfloraanalyse
  • Ernährungsmedizin
  • Mikrobiomaufbau
  • Entlastung des Stoffwechsels
  • immunologische Stabilisierung
  • Entgiftungs- und Regulationskonzepte

Ziel ist ein möglichst stabiles inneres Milieu – als Grundlage für hormonelle Balance und eine gesunde Schwangerschaft.

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Mind-Body-Medizin – Körper & Seele in Balance bringen

Ein unerfüllter Kinderwunsch betrifft nicht nur den Körper, sondern oft auch die Seele.

Viele Paare erleben emotionalen Druck, Anspannung, Ängste oder das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen.

Stress kann sich auf Hormone, Schlaf, Immunsystem und vegetative Regulation auswirken.

Deshalb ist die mentale Ebene ein wichtiger Bestandteil unserer Begleitung.

Hierzu können gehören:

  • Mind-Body-Medizin
  • Entspannungstechniken
  • Atemübungen
  • Gespräche und emotionale Begleitung
  • Stressregulation
  • Akupunktur
  • Unterstützung des vegetativen Nervensystems

Denn manchmal braucht der Körper nicht nur Therapie – sondern auch Ruhe, Vertrauen und Stabilität.

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Ganzheitliche Begleitung auch für Männer

Kinderwunsch ist immer Teamsache. Deshalb beziehen wir auf Wunsch beide Partner mit ein.

Auch beim Mann spielen viele Faktoren eine Rolle:

  • Spermienqualität
  • oxidativer Stress
  • Zellschutz
  • Lebensstil
  • Stoffwechsel
  • Umweltbelastungen
  • Mikronährstoffversorgung

Mögliche unterstützende Maßnahmen:

  • individuelle Mikronährstoffkonzepte
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Coenzym Q10
  • Carnitin
  • Zink & Selen
  • Ernährungsoptimierung
  • Stoffwechselregulation
  • Akupunktur

Ziel ist unter anderem der Schutz vor oxidativem Stress und DNA-Schädigungen der Spermien.

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Wann kann eine ganzheitliche Kinderwunschbegleitung sinnvoll sein?

Eine begleitende naturheilkundliche Unterstützung kann beispielsweise sinnvoll sein:

  • bei unerfülltem Kinderwunsch
  • vor IVF oder ICSI
  • bei wiederholten Fehlversuchen
  • bei hormonellen Dysbalancen
  • bei Erschöpfung oder Stressbelastung
  • bei Endometriose oder entzündlichen Prozessen
  • bei Zyklusunregelmäßigkeiten
  • zur allgemeinen Vorbereitung auf eine Schwangerschaft
  • zur begleitenden Stabilisierung während reproduktionsmedizinischer Therapien

Idealerweise beginnt die Vorbereitung bereits etwa 3–6 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft oder Kinderwunschbehandlung.

 

Gemeinsam auf dem Weg zum Wunschkind

Jeder Mensch bringt eine eigene Geschichte, eigene Erfahrungen und eigene Voraussetzungen mit. Deshalb gibt es bei uns keine standardisierten Konzepte, sondern individuelle Begleitung.

Unser Ziel ist es, moderne Diagnostik, naturheilkundliches Verständnis und menschliche Begleitung miteinander zu verbinden – ruhig, strukturiert und ganzheitlich.

Denn Gesundheit beginnt dort, wo man den Menschen als Ganzes versteht.

 

Gesprächsbegleitung

GANZHEITLICHE LEISTUNGEN BEHANDLUNGEN

Die Kinderwunsch- Zeit: eine Zeit zwischen Hoffen und Bangen. 
Sich als Paar dafür zu entscheiden eine Familie zu gründen ist eigentlich eine wundervolle Phase.
Man stellt sich das Leben als Familie vor. Wie ist es wohl schwanger zu sein? Wie schön wird es sein ein Baby in den Armen zu halten? Aber was, wenn diese Reise nicht so einfach beginnt? Wenn diese so vermeidlich „einfachste Sache der Welt“ nicht eintritt? 
Dann beginnt eine ganz andere Reise als ursprünglich gedacht. Untersuchungen bei Frau und Mann… Blutwerte, Ultraschalls, Gespräche beim Arzt, Ursachenforschung, ggf. Behandlungen. Und schon wird aus der romantischen Vorstellung einer Familiengründung ein medizinisches Projekt:

Warum klappt es bei uns nicht?
Was ist, wenn es bei uns nie klappt? Warum bekommen gefühlt alle um uns herum einfach so ein Kind? Es kommen Zweifel und Ängste auf, manchmal auch Wut! Der Wunsch nach einem Kind nimmt auf einmal unwahrscheinlich viel Raum ein, bei Frau und Mann einzeln, aber auch beim Paar gemeinsam. Wohin mit den ganzen Gedanken und Gefühlen? Wo ist die Leichtigkeit geblieben? Wir möchten Sie begleiten und Ihnen zuhören. Und mit unseren langjährigen Erfahrungen Ihnen diesen Weg leichter machen. Sprechen Sie uns an und erfahren Sie mehr über die Gesprächsbegleitung.

Akupunktur

Akupunktur unterstützt die Fruchtbarkeit bei:·     
schwacher Reaktion auf die Stimulation
- erfolglosen Behandlungen
- erfolglosen Versuchen mit IVF/ICSI     
- Fehlgeburten
- eingeschränkter Spermiogramm-Qualität

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GANZHEITLICHE LEISTUNGEN BEHANDLUNGEN

Die integrative Behandlung kombiniert die westliche und chinesische Medizin.Eine Akupunkturbehandlung durch erfahrene Therapeuten ist ein wirksames und nebenwirkungsfreies Verfahren. Durch das Stechen der ausgewählten Akupunkturpunkte auf den Energiebahnen des Körpers (Meridiane) werden Ungleichgewichte kurzfristig reguliert und Körperfunktionen harmonisiert. Der Nutzen einer Akupunkturbehandlung während eines Menstruationszyklus oder einer künstlichen Befruchtung liegt in der termingenauen Unterstützung der Eizell-Reifung und des Ei-Sprunges, beziehungsweise der Einnistung eines Embryos und dem Erhalt einer Schwangerschaft. In einem Zyklus werden meist 3 Akupunktur-Behandlungen geplant:

Behandlung 1. Akupunktur 2. Akupunktur 3. Akupunktur
Natürlicher oder stimulierter Zyklus 1. - 3. Zyklustag um den Eisprung (ggf. zum Auslösen des Eisprungs) (Einnistung des Embryos) ca. 5 - 7 Tage nach dem Eisprung (Einnistung des Embryos)
Insemination 1. - 3. Zyklustag zur Insemination ca. 5 - 7 Tage nach dem Eisprung (Einnistung des Embryos)
IVF/ICSI 7 - 5 Tage vor Eizellentnahme direkt nach dem Embryotranfer (Einsetzen des Embryos/ Balstozyste) ca. 5 - 7 Tage nach dem Embryotransfer
Kryotransfer 9 - 7 Tage vor dem Embryotransfer direkt nach dem Embryotransfer (Einsetzen des Embryos/Blastozyste) ca. 5 - 7 Tage nach dem Embryotransfer

Fruchtbarkeitsmassage

GANZHEITLICHE LEISTUNGEN BEHANDLUNGEN

Die Fruchtbarkeitsmassage wurde von dem englischen Heiltherapeuten Joseph Bestford Stephenson entwickelt und Anfang der 1990er-Jahre in Europa eingeführt. Dr. Gowri Motha, Gynäkologin mit reproduktionsmedizinischer Praxis in London, beobachtete bei Frauen, die diese Massage begleitend nutzten, deutlich höhere Schwangerschafts- und Geburtenraten – sowohl bei natürlicher Empfängnis als auch bei künstlicher Befruchtung. Ihren Studien zufolge wurden 60 bis 80 Prozent der Patientinnen innerhalb eines Jahres schwanger, nachdem sie sechs Behandlungen erhalten hatten. Bei Frauen kann die Fruchtbarkeitsmassage die Durchblutung von Eierstöcken, Eileitern und Gebärmutter fördern, Verspannungen lösen und das allgemeine Wohlbefinden verbessern.

Eine Behandlung dauert etwa 45 bis 60 Minuten und besteht aus drei Teilen:

  • Zu Beginn steht ein Gespräch, das Raum für den unerfüllten Kinderwunsch, Sorgen, Ängste und Hoffnungen bietet.
  • Darauf folgt eine individuell abgestimmte Akupunktur.
  • Den Abschluss bildet die sanfte Bauchmassage, die den Hormonhaushalt regulieren, die Fortpflanzungsorgane stärken und die Selbstheilungskräfte aktivieren kann.
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Hypnotische Tiefenentspannung

Während der oftmals nicht nur körperlich, sondern auch psychisch sehr anstrengenden Zeit Ihrer Kinderwunschbehandlung ermöglicht Ihnen die hypnotische Tiefenentspannung in engen Kontakt mit Ihrem Körper und Ihrem Geist und auch mit Ihren Hoffnungen und Sehnsüchten zu treten. Entsprechend den unterschiedlichen Stationen Ihrer Kinderwunschbehandlung bieten wir Ihnen spezifisch ausgearbeitete Entspannungssitzungen an. Streicheln Sie ihre Seele während der Zeit des „Wartens“!
Tiefe Entspannung des belasteten Körpers und Geistes vor, während und nach Ihrer Kinderwunschbehandlung. Einen positiven Umgang mit Ihrem psychischen Stress in der schwierigen Zeit zwischen Stimulation, Follikelpunktion, Befruchtung, Embryotransfer und dem Schwangerschaftstest.

GANZHEITLICHE LEISTUNGEN BEHANDLUNGEN

Ernährungsberatung

Eine ausgewogene Ernährung ist gerade bei Kinderwunsch wichtig. Mit einem gut versorgten Körper wird man zwar nicht automatisch schneller schwanger, aber Vitamine, Mineralstoffe und gesunde Fette können wesentlich zur eigenen Gesundheit beitragen – eine der Schlüsselvoraussetzungen für die Schwangerschaft. 

Einige Nährstoffe wie Zink oder Folsäure haben darüber hinaus großen Einfluss auf den Hormonhaushalt und können dadurch zur Fruchtbarkeit beitragen. Die Einnahme von Folsäure ist v.a. auch für die Neuralrohrentwicklung des Embryos essentiell wichtig, so dass Sie eine Folsäure- Einnahme bereits vor Beginn der Kinderwunschtherapie starten sollten.

Vor allem die Versorgung des Körpers mit Vitaminen, Mineralien und Pflanzenstoffen ist sehr wichtig. Aber auch das Körpergewicht spielt eine große Rolle, denn Über- oder Untergewicht können das hormonelle Gleichgewicht im Körper verändern. 
Unsere Ernährungsberatung stellt eine ausführliche Ernährungsanalyse dar.

GANZHEITLICHE LEISTUNGEN BEHANDLUNGEN

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In der Beratung wird detailliert und individuell auf den Zusammenhang zwischen Fruchtbarkeit und Ernährung bzw. Stoffwechsel eingegangen und anhand eines Ernährungsplans erläutert. Sehr gerne helfen wir auch hier, die optimalen Bedingungen für eine Schwangerschaft zu ermöglichen.

Rufen Sie uns einfach an und vereinbaren Sie einen Termin
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